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Aber auch bei privaten Projekten wie beispielsweise dem Bau des Eigenheims ist es notwendig, ausreichend Kapital zur Verfügung zu haben. Dazu wird in der Regel ein Kredit aufgenommen, der in vielen Fällen durch die Beleihung des Hauses als Hypothek abgesichert ist. Unternehmen benötigen bereits in der Gründungsphase ausreichend Eigenkapital, um die rechtsverbindliche Gründung vornehmen zu können. Bei Gesellschaften mit beschränkter Haftung beträgt das Stammkapital 25.000 Euro, von denen die Hälfte bei der Anmeldung zum Handelsregister bereits eingezahlt sein muss. Aktiengesellschaften erfordern ein Mindest-Stammkapital von 50.000 Euro. Das Eigenkapital wird aus den Einlagen der am Unternehmen Beteiligten, die am Erfolg des Unternehmens teilhaben, gebildet. Fremdkapital hingegen wird von Unternehmensexternen zur Verfügung gestellt, beispielsweise durch Darlehen oder Lieferantenkredite. Innerhalb des Unternehmens wird bei Investitionen und der Planung von Projekten die Finanzierung im Vorfeld gesichert. Dies kann durch die Aufnahme neuen Fremdkapitals zu festgelegten Konditionen geschehen, aber auch durch eine Kapitalerhöhung beim Beteiligungskapital, indem weitere Anteile ausgegeben werden bzw. Gewinne nicht ausgeschüttet werden. Besondere Möglichkeiten der Finanzierung mit dem Ziel der Erhöhung der Liquidität des Unternehmens stellen Leasing und Factoring dar.
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