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Ähnlich dem Verhalten an der Börse wird der Wechselkurs einer Landeswährung gegenüber einer anderen Währung durch die Preisermittlung zwischen Angebot und Nachfrage bestimmt. Auf den Wechselkurs wirken jedoch weitere Einflußfaktoren, die meist auch bewußt zur Steuerung der Geldpolitik eingesetzt werden. Neben den Regierungen spielen in diesem Zusammenhang die Notenbanken eine große Rolle, innerhalb der EU beispielsweise ist die EZB (Europäische Zentralbank) für die Festlegung der Zinssätze für Kredite an Institute zuständig und nimmt dadurch Einfluß auf die Wechselkurse des Euro. Da die Wechselkurse bei der Währungsunion verbindlich festgelegt wurden (z. B. 1 Euro = 1,95583 D-Mark), entscheidet die EZB für mehrere Staaten, die nicht mehr einzeln über die eigene Zentralbank auf Veränderungen reagieren können, um Preisstabilität und geringe Inflation sicherzustellen. Neben der US-amerikanischen Notenbank, die Geldpolitik für einen stabilen US-Dollar in Abstimmung mit dem Präsidenten betreibt, um die Exportwirtschaft in richtigem Maße am Laufen zu halten, kommt dem Internationalen Währungsfonds (IWF) als Kreditgeber eine wichtige Rolle für die Auf- oder Abwertung einer Währung über den Wechselkurs zu, indem seine Kredite und die Zinspolitik ausschlaggebend für die Bewertung sein können.
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