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Trading (englisches Wort für „Handel“) gehört für viele Unternehmen im produzierenden Sektor vermeintlich nicht zu den Stärken, die sie im Laufe der Jahre als Kernkompetenzen herausgearbeitet haben. Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbsdrucks und ständiger Veränderung sind diese Unternehmen gezwungen, flexible und wandlungsfähige Handelsorganisationen zu installieren. Um den Turbulenzen auf den Gütermärkten ohne Beeinflussung des Produktionsbereichs begegnen zu können, haben viele Produzenten Trading-Organisationen als Tochterunternehmen gegründet, über die alle Handelsaktivitäten abgewickelt werden. Dies betrifft sowohl den Verkauf wie auch den Einkauf. Diese Spezialisierung eines zuvor komplett integrierten Unternehmensbereiches erhöht die Reaktionsfähigkeit und erlaubt das Ausweichen auf alternative Produkte bei Lieferengpässen, so dass die ständige Lieferfähigkeit garantiert werden kann.
Beispielsweise wickelt der Büroartikelhersteller Herlitz schon seit etlichen Jahren seinen Handel über die „Herlitz Trading International“ (HTI) ab.
Trading als gesonderter Unternehmensbereich ermöglicht zudem die Herausbildung von besonderen Kompetenzen im Handelsbereich, welche unter Umständen als entscheidende Wettbewerbsvorteile genutzt werden können.
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